Trend zur E-Mail ungebrochen
Quelle: Pressemeldung web.de und Convios Consulting
E-Mail ist unverändert das mit Abstand stärkste Kommunikationsmittel im Internet. Soziale Netzwerke haben keinen nachhaltigen Einfluss auf die Nutzung von E-Mail. Solche Kommunikationsservices werden vielmehr als zusätzliches Angebot verstanden. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie über das Kommunikationsverhalten deutscher Internet-Nutzer, die die Universität Augsburg und die Convios Consulting GmbH im Auftrag des Internetportals WEB.DE erstellt haben. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage unter mehr als 1.000 Internet-Nutzern ab 16 Jahren wurden im Rahmen einer Pressekonferenz in München vorgestellt.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, sagt WEB.DE Geschäftsführer Jan Oetjen. E-Mail ist nach wie vor das führende Kommunikationsmittel im Internet. Während nahezu jeder Internet-Nutzer über eine E-Mail Adresse verfügt hat die Befragung gezeigt, dass lediglich 58 Prozent in sozialen Netzwerken aktiv sind. Auch bei der Nutzungsintensität hat E-Mail die Nase vorn: Während 49,1 Prozent aller Mitglieder von sozialen Netzwerken mehr als eine Stunde pro Woche in ihrer Community verbringen, kommunizieren 81,9 Prozent der Internet-Nutzer mehr als eine Stunde pro Woche per E-Mail mit Freunden und Bekannten. 50,3 Prozent der aktiven Nutzer rufen ihre E-Mails zudem mehrmals täglich ab. Zum Vergleich: Nur 18,1 Prozent der Mitglieder sozialer Netzwerke interessieren sich ebenso häufig dafür, was in ihrer Community los ist. Deutliche Unterschiede offenbarten sich auch im Bereich der Kommunikationstiefe.
Im vertrauten Umfeld dominiert E-Mail vor sozialen Netzwerken. Diese bieten unterdessen Vorteile beim Kontakt mit alten Bekannten, deren E-Mail-Adresse zunächst nicht vorliegt vorausgesetzt natürlich, die jeweiligen Personen sind im selben Netzwerk aktiv. Während sich Mitglieder von sozialen Netzwerken mit Bekannten und Kollegen häufig über eher allgemeine Themen austauschen, ist das Spektrum bei der Mail-Kommunikation wesentlich breiter. Neben persönlichen und vertraulichen Nachrichten werden beispielsweise offizielle Anfragen oder Schreiben fast ausschließlich auf diesem Weg versendet.
Auch für Internet-Geschäfte bieten soziale Netzwerke bislang keine Alternative zur E-Mail. Lediglich 15 Prozent der Community-Mitglieder gaben an, E-Commerce über ihr Netzwerk zu nutzen – der Anteil der Mail-Nutzer liegt hier bei 60,4 Prozent. Einen weiteren Aspekt griff WEB.DE-Geschäftsführer Jan Oetjen im Rahmen der Pressekonferenz auf: Nahezu 70 Prozent aller Befragten wünschen sich ein Zusammenwachsen der einzelnen Dienste, weil eine zentrale Stelle für die Kommunikation ihrer Meinung nach viele Vorteile mit sich bringt. Diesen Aspekt werden wir aufgreifen und voraussichtlich zur CeBIT entsprechende Lösungen präsentieren, kündigte Oetjen zum Abschluss der Veranstaltung an.
Digitalfotografie – stetiges Wachstum
Quelle: golem.de – IT-News für Profis
2013 soll Digitalfotografie 230 Milliarden Dollar abwerfen
Durchschnittliches jährliches Wachstum von 8,3 Prozent prognostiziert.
Einer Studie des Marktforschungsunternehmens BCC Research zufolge wird der Weltmarkt für Digitalfotografie im Jahr 2013 Umsätze von rund 230 Milliarden US-Dollar ausmachen. 2007 lagen die Umsätze in diesem Markt noch bei 136,7 Milliarden US-Dollar, 2008 sollen es schon 155 Milliarden sein.
Der Fotomarkt generell ist durch das Aufkommen der Digitaltechnik deutlich gewachsen. Die vorherige Analogfilm-Fotografie hatte niemals eine so große wirtschaftliche Dimension wie die Digitaltechnik.
BCC Research unterteilt den Markt in Digitalfotoprodukte und Dienstleistungen. Der Produktbereich wird beherrscht von Kameras, Objektiven, Entwicklungs- und Drucktechnik, Sensoren, Kamerahandys und Speicherprodukten. Dieses Marktsegment generierte 2007 91 Milliarden US-Dollar Umsatz weltweit. Für 2008 prognostiziert die Studie einen Umsatz von 101 Milliarden US-Dollar. Bis 2013 soll eine jährliche Wachstumsrate von 5,2 Prozent möglich sein.
Weitaus weniger – nämlich 45,7 Milliarden US-Dollar – machte der Dienstleistungs- und Anwendungsbereich rund um die Digitalfotografie aus. Darin enthalten sind die Umsätze von Profifotografen, Fotoagenturen, Fachbüchern, Fotosoftware, fotografischer Medizin-, Überwachungs- und Fahrzeugtechnik. Obwohl es das kleinere Segment ist, soll die jährliche durchschnittliche Wachstumsrate bis 2013 13,3 Prozent betragen, so BCC Research. (ad)



